Kindergesundheit - MüttergesundheitMangel- und Unterernährung beeinträchtigen die gesundheitliche Entwicklung von Kindern in Asien, Afrika und Lateinamerika. Um einer Problemlösung näher zu kommen, müssen umfassende Ansätze gefunden werden, die bereits bei der Müttergesundheit beginnen.
Kindergesundheit - Müttergesundheit
Mangel- und Unterernährung beeinträchtigen die gesundheitliche Entwicklung von Kindern in Asien, Afrika und Lateinamerika. Um einer Problemlösung näher zu kommen, müssen umfassende Ansätze gefunden werden, die bereits bei der Müttergesundheit beginnen.
Die Bedeutung einer gesunden Mutter für die Entwicklung eines Kindes
Die unterernährte Mutter Die Mutter mit Mangelerkrankungen (Anämie, Osteomalazie, Jodmangel) Die psychisch kranke Mutter Die fehlende Mutter
BMI < 18 Mehr als 13 Millionen Kinder werden jährlich untergewichtig geboren – das Ergebnis unzureichender Ernährung ihrer Mütter vor und während der Schwangerschaft. Unterernährung von Müttern gefährdet Mütter und Kinder gleichermaßen.
Unterernährung beginnt bei der Empfängnis Unterernährte Schwangere Kindliche Wachstums-verzögerung Intrauterine Wachstums-verzögerung Untergewichtige Neugeborene
Konsequenzen früher Unterernährung
Erhöhte Anfälligkeit gegenüber einfachen Infektionskrankheiten und ein erhöhtes Risiko daran zu sterben. z.B. haben untergewichtige Babys ein viermal höheres Risiko, in der ersten Lebenswoche an Infektionen wie z.B. Durchfällen zu sterben.
Konsequenzen früher Unterernährung
Unzureichende Entwicklung des Gehirns und damit reduzierte intellektuelle und kognitive Leistungsfähigkeit. Schlechtere wirtschaftliche Perspektiven, da Schulleistungen im Vergleich mit normal entwickelten Kindern oft mangelhaft bleiben.
Die Bedeutung einer gesunden Mutter für die Entwicklung eines Kindes
Die unterernährte Mutter Die Mutter mit Mangelerkrankungen (Anämie, Osteomalazie, Jodmangel) Die psychisch kranke Mutter Die fehlende Mutter
Eisenmangel in der Schwangerschaft
In Entwicklungsländern leiden 45% aller Frauen im gebärfähigen Alter an Eisenmangel (WHO). Das Problem verstärkt sich in der Schwangerschaft und führt zu: Erhöhtem Risiko einer Frühgeburt Erhöhtem Risiko einer Todgeburt Untergewicht des Neugeborene Entwicklungsverzögerungen im Kleinkindalter Erhöhtem Risiko der Mutter während oder nach der Geburt zu sterben.
Eisenmangel
In Entwicklungsländern sind 48 % aller Kinder unter 2 Jahren und 53 % aller Kinder im Schulalter betroffen. (WHO) Eisenmangel ist meist nahrungsbedingt. Die Beseitigung von Eisenmangel kann die Produktivität eines Landes um bis zu 20 % steigern. Eisenmangel stellt besonders für Frauen im gebärfähigen Alter und für Kinder ein Problem dar, da er gravierende Folgen für Gesundheit und Lernfähigkeit nach sich zieht.
Schlechtes Trinkwasser und mangelnde Hygiene verstärken das Problem
Vitamin A Mangel in der Schwangerschaft
führt zu Nachtblindheit und einer erhöhten Infektanfälligkeit der Schwangeren. Zum Einfluss des Vitamin A Mangels in der Schwangerschaft auf die Müttersterblichkeit gibt es widersprüchliche Studien (Nepal – Ghana, Bangladesh).
Vitamin-A-Mangel
betrifft – regional unterschiedlich - circa 25 % der Vorschulkinder in Entwicklungsländern. Vitamin-A-Mangel trägt zu Erblindung, Krankheitsanfälligkeit und höheren Todesraten bei. Regelmäßige Vitamin A Gabe kann die Kindersterblichkeit um bis zu 23% senken.
Vitamin D Mangel macht Mütter gehunfähig
Besserung nach 6 monatiger Therapie
Vitamin D Mangel
führt dazu, dass die Knochen nicht fest werden – sie verbiegen sich und behindern gesunde Bewegungen lebenslänglich. Sonnenlicht und Calcium reiche Ernährung können Rachitis verhindern.
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