Klimaforscher Spezialgebiet: Küstenklima, also Windstürme, Sturmfluten, Seegang, Nordsee, Ostsee, Nordatlantik Kooperation auch mit Sozial- und Geisteswissenschaftlern Direktor des Instituts für Küstenforschung des Helmholtz Zentrums Geesthacht Professor am Meteorologischen Institut der Universität Hamburg Mitglied des Leitungsgremiums des Klima-Exzellenzzentrums an der Uni Hamburg Ehrendoktor der Universität Göteborg
Sturmfluten längs der deutschen Nordseeküste
Hans von StorchInstitut für Küstenforschung,Helmholtz Zentrum Geesthacht und KlimaCampus Hamburg
20 min ‹#›
Darstellung der weltweit verteilten Gefahr durch Sturmfluten, entsprechend einer Einschätzung der Münchner Rück.
Sturmfluten in mittleren Breiten Niederlande und Großbritannien, 1953 Deutsche Bucht und Hamburg, 1962 Ostsee – Deutschland und Dänemark, 1872 Filmaufnahmen%20ber%20und%20aus%20Hamburg%201962%20video%20-%202.flv
Weihnachtsflut 1717 - historische Darstellung durch J.B. Homan
Überflutung und Verluste an Menschenleben in Schleswig Holstein im Zuge der Weihnachtsflut 1717 (Meier, pers. Mitteilung).
Das Badewannen-Problem Graphik: Michael Schrenk … in der deutschen Bucht
Graphik: Michael Schrenk
Graphik: Michael Schrenk
Global gesehen ist der Meeresspiegel um ca. 20 cm im vergangenen Jahrhundert gestiegen. Hier wird eine Beschleunigung zum Ende des 20ten Jahrhunderts konstatiert. Für die Deutsche Bucht gilt eine ähnliche Zahl. Eine Beschleunigung ist nicht festzustellen. Anstieg des Meeresspiegels in der Deutschen Bucht (Albrecht et al., 2010) Derzeit mehr Wasser in der Wanne?
Kind jüngst lebhafter geworden? Jährliche 90%-ile der Geschwindig-keit des geostrophischen Windes für die Deutsche Bucht zwischen 1878 und 2007 (Hamburger Klimabericht, 2010). Sturmtätigkeit variiert von Jahr-zu-Jahr, von Jahrzehnt zu Jahrzehnt. Sturmtätigkeit spiegelt sich am besten an Windstatistiken. Veränderlichkeit von Wind-statistiken über viele Jahre kaum beschreibbar. Daher Stellvertretergrößen – z.B. Druckgradienten. Keine Tendenz zu höheren Werten seit 1878.
Abschätzung durch IPCC 2001. Anstieg wird weiter zu-nehmen. Je stärker die Emissionen, desto stärker der Anstieg. 20-80 cm plausibel und möglich Hohe Unsicherheit. Anstieg endet nicht 2100, sondern setzt sich in die absehbare Zukunft fort. Zukünftig mehr Wasser in der Wanne?
Szenariorechnungen mit Downscaling Hierarchie. Kind wird etwas lebhafter – zum Ende 2010 bis 10 bis 30 cm. Ensemble von Szenarien der Änderung jährlicher 99,5%-ile des Windstaus in 2071–2100 relativ zu 1961–1990. Oben/unten: Antrieb mit regionalisierten Windfeldern aus dem globalen HadAM3H/ECHAM Modell. Links/rechts: Für das A2/ B2 Emissionsszenario. Hamburger Klimabericht (2010) Kind zukünftig lebhafter?
Quelle: GKSS, 2009 : Nordseesturmfluten im Klimawandel. GKSS Wissenschaftler fassen aktuellen Forschungsstand zusammen. Stellungnahme für SH Landtag, 2009
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Differenz der 99.5%ile des Tidenhochwassers an Pegeln in Elbe, Weser und Ems relativ zur Nordsee (19-jährige Mittel)
2000 Material von : Hanz D. Niemeyer, Forschungsstelle Küste des NLWKN 1887 Sonderfall Ästuare: Elbe, Weser, Ems
c) Sonderfall Ästuare – Erhöhung von Sturmfluthöhen in Ems, Weser und Elbe aufgrund von Veränderungen in der geometrischen Konfiguration dieser Ästuare (Material der Forschungsstelle Küste FSK des NLWKN). In Hamburg etwa laufen Sturmfluten höher auf als in Cuxhaven. Seit 1962 hat sich dieser Unterschied um ca. 70 cm erhöht; er beträgt im Mittel bei hohen Sturmfluten bis zu 1,30 m. ‹#›
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