Hauptaufgabe Sicherstellen der Liquidität (Zahlungsfähigkeit) Grundsätze Für kurzfristige Verbindlichkeiten sollten flüssige Mittel und kurzfristige Forderungen zur Verfügung stehen langfristige Verbindlichkeiten sollten langfristig finanziert werden
‹#›
Anlass einer Investition
Gründungs- und Erweiterungsinvestition Rationalisierungsinvestitionen Ersatzinvestitionen (Reinvestition)
Sonderform der Finanzierung ein Investitionsgut wird für die Grundmietzeit gegen Leasinggebühr gemietet Optionen beim Vertragsablauf ohne Option mit Kaufoption mit Verlängerungsoption
Bilanzierung beim Leasing
Bilanzierung beim Leasinggeber Grundmietzeit 40% – 90% der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer Leasingraten beim Leasingnehmer voll steuerlich absetzbar Bilanzierung beim Leasingnehmer Grundmietzeit unter 40% oder über 90% der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer Zins- und Kostenanteil der Leasingraten und Abschreibungen absetzbar
Vorteile beim Leasing
geringe oder keine Eigenmittel nötig Kreditrahmen bleibt erhalten keine Sicherheiten erforderlich kurze Grundmietzeit aktueller technischer Stand gleichbleibende Rate Leasingrate steuerlich absetzbar
Nachteile beim Leasing
hohe Kosten Leasingnehmer wird nicht Eigentümer Leasingnehmer trägt sämtliche Risiken
Factoring
Verkauf von Forderungen an ein Finanzierungsinstitut Vorteile verbesserte Liquidität Erweiterung des Kreditrahmens Vereinfachung des Mahnwesens Nachteile teurer als Bankkredit eventuell Belastung der Kundenbeziehung
Öffentliche Fördermittel
Eigenkapitalhilfen Verbessern die Eigenkapitalbasis des Unternehmens Sonderkredite Kreditgeber gewährt günstige Zinsen und übernimmt anteilig das Haftungsrisiko Investitionszulagen Zuschuss, gebunden an Investitionsvorhaben
Regeln öffentliche Förderung
Beantragung über die Hausbank Einige Förderungen schließen sich gegenseitig aus Keine Förderung von Nebenerwerb Gewährung Eigenkapital Bank muss Kredit geben
Beispiele öffentliche Förderung
KfW – Startgeld ERP Kapital – Gründung KfW-Unternehmenskredit
Fremdfinanzierung Eigenfinanzierung
Beteiligungen
offene Beteiligungen Stamm bzw. Grundkapital Gesellschaftervertrag oder Satzung Mitspracherecht Gewinnbeteiligung, Wertsteigerung stille Beteiligungen Kapitaleinlage (kein Stamm oder Grundkapital) keine Mitsprache Verzinsung
Risikokapital
Mezzaninkapital Venture Capital Von Privatpersonen Von Fondsgesellschaften, Versicherungen
Besonderheiten des Risikokapitals
Teilhabe am Betrieb Mitspracherecht Mittelfristig Investor kann Know-How mit einbringen Investor will seine Anteile gewinnbringend verkaufen Going-public Exitstrategie
Finanzplan
Nach Fristigkeit Kurzfristig bis 1 Jahr Mittelfristig 1 – 5 Jahre Langfristig mehr als 5 Jahre Grundsätze Vollständig Termingenau Betragsgenau
Comments