2011: Kräftiges Wachstum, aber kein stabiles UmfeldUnsicherheiten in Weltkonjunktur
Hohe Defizite und Konsolidierung in vielen Ländern
Politisches Zögern, Populismus
Gefahr von „Währungskriegen“
Investitionen wegen niedriger Auslastung schwach
Konsum leidet unter sinkender Kaufkraft (-0,8%)
Herbst 2011: Labile Situation.
H:user/aig/vortrag/IV_Kaernten_2011x.ppt Die Zukunft der österreichischen Industrie: Herausforderungen an Wirtschaftspolitik und Unternehmen
Industrietag Klagenfurt
WK Kärnten & Kärntner Industriellenvereinigung
21. September 2011
Karl Aiginger
Outline Wo stehen wir in der Erholung?
Internationale Herausforderungen
Wettbewerbsfähigkeit Österreichs
Reformagenda für Politik und Unternehmen
Trends in Kärnten
Zusammenfassung
September 2011: Erholung macht Pause
Wachstum seit Sommer 2009
Ruppige Erholung in Österreich und EU
Risken von Banken, Ländern, Gemeinden *
Geringe Wahrscheinlichkeit großen Rückschlages
Deutliche Konjunkturabschwächung 2. Halbjahr *
Rucksäcke aus Krise sind geblieben
Von Feuerwehr zur Reformpolitik wäre Ziel.
Prognose 2011 und 2012: InternationalJuni 2011
BIP-Wachstum 2009 2010 2011 2012
% gg. das Vorjahr
USA -2,6 +2,9 +2,4 (+2,5)
Euroraum -4,1 +1,8 +1,8 (+1,5)
Deutschland -4,7 +3,6 +3,4 (+1,8)
China +9,2 +10,3 +9,5 (+8,5)
Welt -0,6 +4,9 +4,1 (+4,2) Euphorie in Deutschland verebbt
Welthandel schwächt sich ab
Revision für 2012 wahrscheinlich (USA, EU 1%). Prognose Juni 2011.
2011: Kräftiges Wachstum, aber kein stabiles Umfeld
Unsicherheiten in Weltkonjunktur
Hohe Defizite und Konsolidierung in vielen Ländern
Politisches Zögern, Populismus
Gefahr von „Währungskriegen“
Investitionen wegen niedriger Auslastung schwach
Konsum leidet unter sinkender Kaufkraft (-0,8%)
Herbst 2011: Labile Situation.
Produktionserwartungen der Industrie: Gipfel überschritten
Outline Wo stehen wir in der Erholung?
Internationale Herausforderungen
Wettbewerbsfähigkeit Österreichs
Reformagenda für Politik und Unternehmen
Trends in Kärnten
Zusammenfassung
Ungleichgewichte USA, Japan, China
USA: Auslaufen der Pakete 2010/11
Verunsicherung durch anhaltende Arbeitslosigkeit
Dollar zu stark, Renminbi zu schwach
Unfähigkeit zu Budgetkompromiss
Obamas neues Paket 300 Bill. € (3% des BIP) *
China: bewusste Bremsung des Wachstums
Aufflackern von sozialen Problemen
Beginnendes Umweltbewusstsein: Elektroantrieb
Aggressiver Investor: Afrika, Schwarzmeer, Griechenland *
Japan: ungelöste Probleme, stark alternde Gesellschaft
Politische und wirtschaftliche Strukturen verkrustet
Starker Yen, extrem hohe Staatsschuld (im Inland).
Ungleichgewichte innerhalb Europas
Euroraum: Exportwunder Deutschland (via China)
Zitterpartie Budgetsanierung
Griechenland, Portugal, Spanien, Irland
Dritter Kurswechsel in Großbritannien
Triumphator Schweden, Finnland: Wachstum ohne Defizit
Leistungsbilanzüberschüsse und Defizite im Euroraum
Neue Mitgliedsländer: unterschiedliche Dynamik
Wachstum in: Polen. Slowakische R., Tschechische R.
Ungelöste Probleme in: Ungarn, Rumänien
Schwache Erholung am Balkan.
Herausforderungen Europas für 2020
Extern
Rolle in Globalisierung: aktiver und selbstbewusst
Nahes Umfeld mitgestalten: Balkan, Schwarzmeer, Nordafrika, Russland
Starkes Wachstum Türkei plus Schwarzmeerraum: 7% *
Intern
Staatschulden bei mäßigem Wachstum zurückführen
Abgaben nicht überdehnen, Verteilung beachten *
Hochpreissegment, Qualität, Industrielle Führung
Aufbauend: Bildung, Forschung, Umwelttechnologie.
Braucht Europa Wirtschaftsregierung?
Europäisches Semester und Europastrategie 2020
Neuer Stabilitätspakt (inklusive Sanktionen)
Vom Rettungsschirm zum Krisenmechanismus *
Nationales Chaos bei Bankensteuer
Mutlosigkeit bei Finanztransaktionssteuer
Klimapolitik: Stillstand
Forschung: EU 2020 ohne Finanzierung.
Was haben wir gelernt?
Internationale Koordination ist nötig und möglich
Inkl. Brasilien, China, Indien, G20 statt G6
Es gibt Verschuldensgrenzen, die nicht auszutricksen sind
Unternehmen, Haushalte, Staat, Banken
Ungleichgewichte bringen Probleme
Zwischen Staaten, zwischen Sektoren, zwischen Personen
Politik muss Strategien entwickeln, die Steuerung übernehmen
Einzelinteressen führen oft, aber nicht immer zum Optimum
Gegen wirksame Lösungen wird immer (stärker) lobbyiert.
Politik in gemeinsamer Krise leicht
Neue Steuerung nach der Krise schwer.
Outline Wo stehen wir in der Erholung?
Internationale Herausforderungen
Wettbewerbsfähigkeit Österreichs
Reformagenda für Politik und Unternehmen
Trends in Kärnten
Zusammenfassung
Reales Wachstum:Der Österreich-Bonus lebt
Makroperformance: Österreich vs. EU
Top 4: BIP pro Kopf in der EUIn 1000 Euro zu Kaufkraftparitäten, 2010 Q: AMECO, WIFO Berechnungen.
Offenheit: Österreich – WeltWaren; Exporte+Importe in % des BIP; G3
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